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Die Explosion, die einen Anker auf den Berg schleuderte

Jander Soares ·

1944 explodierte ein mit Sprengstoff beladenes Schiff im Hafen von Bergen. Ein Ankerfragment erzählt oben am Berg noch immer davon.

Am Morgen des 20. April 1944 lag die Voorbode bei der Festung von Bergen vor Anker. Das niederländische Schiff transportierte Dynamit für die deutsche Besatzungsmacht. Im Laderaum entstand Rauch, und um 8:39 Uhr explodierte die Ladung. Die Druckwelle verwüstete das Hafengebiet, beschädigte Tausende Gebäude und tötete laut der norwegischen Enzyklopädie 170 Menschen.

Die Wucht der Explosion schleuderte einen Teil des Ankers bis zum Sandviksfjellet. Das Metallstück wurde mit einer Gedenktafel an einem Felsen befestigt. Dieses kleine Stück hoch oben am Berg hilft, das Ausmaß einer Tragödie zu begreifen, das Zahlen allein kaum vermitteln können. Auf einem historischen Spaziergang verbindet es zwei scheinbar völlig unterschiedliche Landschaften: den Hafen und den Wanderweg oberhalb von Sandviken.

Quellen

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